Erklärung zur Definition des Lernens

relativ überdauernd:

Relativ überdauernd bedeutet, dass die durch das Lernen erworbene Verhaltensänderung langfristig ist. So wird man beispielsweise nie das Schwimmen verlernen, wenn man es einmal gelernt hat. Allerdings spricht man auch von Lernen, wenn das Gelernte später einmal vergessen wird, oder durch neues Wissen ersetzt wird.

Option einer Verhaltensänderung:

Von Option spricht man, da eine gelernte Verhaltensweise nicht erst gezeigt werden muss, damit man behaupten kann, dass etwas gelernt worden ist. Vielmehr reichen schon Lernprozesse aus, die dem Lernenden eine Möglichkeit bieten, auf gegebene Umweltreize entsprechend zu reagieren. So muss ein Organismus nicht reagieren, wie er es gelernt hat, sondern kann auch eine andere Verhaltensweise zeigen. Diese kann bewusst gewollt sein, oder aber durch andere Faktoren wie z. B. Prüfungsangst beeinflusst sein.

Ergebnis von Übungen oder Erfahrungen:

Übungen oder Erfahrungen sind Voraussetzung, damit man einen Prozess als Lernen bezeichnen kann. Lernen darf nicht durch den Einfluss anderer Ereignisse oder Prozesse (z. B. Reifungsprozesse, Einnahme von Drogen, Krankheit etc.) zustande gekommen sein.

Ende